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Wir berichten hier über unsere alltäglichen Erlebnisse aus unserer Niederlassung oder stöbern im Internet nach interessanten Artikeln im Personalbereich.

 

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Am Wochenende und letzte Woche war es im gesamten Bundesgebiet bitter kalt. Eine Kältefront überkam die Stadt und zwang uns zu Thermounterwäsche. Ich persönlich verlies meine Couch nur in Richtung Küche oder Toilette. Womit ich auch wunderbar klar kam an meinen freien Tagen. Wie so oft, ist nach so einer Woche inklusive Wochenende Einer immer krank im Büro. So auch bei uns!

Montagmorgen komme ich ins Büro und höre schon im Flur die Schniefnase meiner Kollegin aus unserem Büro. Erste Frage nach der Begrüßung „Na, wie geht’s Dir?“. Als Antwort bekam ich eine sehr ehrliche: „Schlecht! Aber Einer muss ja die Arbeit machen von mir…..“.

Naja recht hat sie, aber ich hätte mir gewünscht, es wäre eine kern gesunde Person. Ändern konnte ich es nicht und meiner Kollegin mache ich auch keine Vorwürfe. Um die kleine Anekdote zu Ende zu bringen: Mein Chef hat Sie irgendwann, als er sie gesehen hat, nach Hause geschickt und die Arbeit von ihr wurde aufgeteilt.
Meine Bürokumpanin ist leider in Deutschland kein Einzelfall. Viele Arbeitnehmer schleppen sich krank zur Arbeit. Es hat sich mittlerweile leider eingebürgert. Viele haben Angst, etwas unvollendet zu lassen oder sich mit ihrer Abwesenheit Ärger einzuhandeln.

„Ich verstehe schon, warum Sie ins Büro gehen: Sie sorgen sich, dass der Chef denkt, Sie seien faul.“
Präsentismus heißt das Phänomen, wenn Menschen ins Büro kommen, obwohl sie krank sind beziehungsweise verhindert. Es ist ziemlich verbreitet in Deutschland. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat recherchiert, dass 67 Prozent der Beschäftigten das mindestens einmal im Jahr so machen.
Die Frage die sich dabei stellt ist folgende: Wer drängt die Arbeitnehmer zu solch einem Verhalten? Sind Sie es selbst, Prämien oder vielleicht ein Chef, der Druck im Hintergrund macht. Fakt ist, dass die Produktivität und Leistung unter einer Grippe leidet.

Natürlich liegen Sie ganz richtig damit, dass Ihr Arbeitgeber nicht erfreut ist, wenn die halbe Belegschaft krank im Bett liegt. 133 Milliarden Euro gehen den Unternehmen laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Jahr verloren, weil Arbeitnehmer sich krankmelden.

Aber wie produktiv sind Sie wirklich mit 38 Grad Fieber? Kommen Kollegen nicht fit ins Büro, wird der Arbeitsplatz zur Virenfalle. Die Folgekosten sind im Schnitt zehnmal höher, als wenn sich Arbeitnehmer auskurieren. Einer US-Studie zufolge, die im Journal of Occupational and Environmental Medicine erschienen ist, hat allein die US-Wirtschaft einen Produktivitätsverlust durch Präsentismus von 160 Milliarden Dollar jedes Jahr.

Fazit: Wer krank ist, sollte im Bett bleiben und sich auskurieren!

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