News & Blog

Wir berichten hier über unsere alltäglichen Erlebnisse aus unserer Niederlassung oder stöbern im Internet nach interessanten Artikeln im Personalbereich.

 

laptop 2561018 1920 1110x550
Die Wirtschaftsweisen wollen den Arbeitstag reformieren – für so manche Branchen ist das auch zeitgemäß.

Die fünf Wirtschaftsweisen, ein Beratungsgremium der Bundesregierung in Deutschland, fordern eine Abwendung vom strikten Acht-Stunden-Tag. Firmen, die in unserer neuen digitalen Welt bestehen möchten, müssen flexibel sein und schnell ihre Teams zusammenrufen können. Die Vorstellung, dass man morgens im Büro den Arbeitstag beginnt und mit dem Verlassen der Firma beendet, ist nicht mehr zeitgemäß. Dieser Meinung ist auch Christoph Schmid, Vorsitzender des Gremiums. Eine 40-Stunden-Woche in jetziger Form ist überholungsbedürftig, so zu mindest ist die vorherrschende Meinung. Das aktuelle Arbeitszeitgesetz sieht eine maximale Arbeitszeit von acht Stunden täglich vor, gefolgt von einer mindestens elfstündigen Ruhezeit. Wöchentlich dürfen maximal 48 Stunden gearbeitet werden und theoretisch nicht überschritten werden. In Anlehnung an die Empfehlung der Weisen wird gegenwärtig die Forderung laut, die tägliche Arbeitszeit nicht auf acht Stunden zu begrenzen und die Ruhezeit zu verkürzen von bisher elf auf neun, solange sich an die Maximalarbeitszeit von 48 Stunden die Woche eingehalten wird. Diese Forderung ist, mit ein paar Einschränkungen, ein ernstzunehmender Verbesserungsvorschlag.

Für einige Branchen ist die alte Form einfach nicht mehr zeitgemäß. Viele Email-Accounts sind mit dem Arbeits-Smartphone verbunden. Apps und Programme wie Slack, Dropbox, Evernote und viele andere machen dezentrales Arbeiten nicht nur möglich, sondern auch ziemlich einfach. Einen Teil der täglichen Aufgaben, die der Arbeitnehmer im Büro machen kann, kann er ebenso gut, wenn nicht sogar noch entspannter von unterwegs oder an einem Ort seiner Wahl erledigen.

Es geht nicht zwingend darum, dass man immer und überall erreichbar sein sollte beziehungsweise verfügbar. Sondern dass man Personen, die sich in ihrem Job identifizieren, die ihn gerne ausüben, nicht einengen sollte mit einem strikten nine-to-five Konstrukt, weil das Arbeitszeitgesetz das so vorgibt. Es muss einfach flexibler gestaltbar sein. Ob es sich um unsere Denkweise handelt oder in der Zeitspanne der tatsächlichen Arbeitszeit. Zum Beispiel, wenn jemand an einen Wochentag länger arbeitet, dann könnte er theoretisch am nächsten Tag etwas später kommen. Oder wenn die Person vier Tage Überstunden leistet, dass er dann früher ins Wochenende startet. Die Arbeitnehmer sind aber nicht aus der Welt nur, weil sie nicht im Büro sitzen.
Über oben genannte Online-Dienste und Apps ist der Mitarbeiter immer verfügbar, aber muss nicht unbedingt präsent am Schreibtisch sein. Eine Studie im Bereich „Homeoffice“ in Deutschland zeigt, dass 35 Prozent der Arbeitnehmer/innen würden für mehr Flexibilität und/ oder Homeoffice ihrem aktuellen Arbeitsplatz den Rücken kehren. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum mittlerweile jedes dritte Unternehmen die Möglichkeit des flexiblen Arbeitens anbietet.
Frei nach dem Motto: „wer öfter vom Sofa aus arbeitet, macht einen besseren Job.“

Gründe für das Umdenken können schlicht sein. Denn keiner von uns ist auf Knopfdruck kreativ oder produktiv. Demnach ist flexibles Arbeiten, genauso wie die Work-Life-Balance ein, guter Ansatz um Arbeitnehmer zu motivieren. Die Zeit zum Umdenken ist quasi angebrochen.
Dass diese Forderung nicht für alle Berufsfelder gelten kann, liegt auf der Hand. In Krankenhäusern muss man durch Dienstplanung sicherstellen, dass genügend Personal vor Ort ist und dass Menschen in körperlich anstrengenden Berufen, wie zum Beispiel auf Baustellen, nach einer Acht-Stunden-Schicht physisch am Ende sind, ist auch klar. Weiter ist auch logisch, dass einige Personen die strikte Trennung von Arbeit und privatem bevorzugen. Dem soll hier auch gar nicht widersprochen werden.
Jedoch sollte ein Umdenken stattfinden. Flexibles Arbeiten und mit der Zeit gehen, müssen in den Arbeitsalltag mit einfließen. Selbstverständlich muss es Regelungen geben, die dafür Sorge tragen, dass Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer nicht ausnutzen. Doch eine Lockerung der starren Strukturen ist sinnvoll und zeitgemäß.

Zunächst ist es nur ein Ratschlag der Wirtschaftsweisen und wir können jetzt beobachten, wo uns die Reise hinführt. Außerdem sind jedem Arbeitgeber nicht die Hände gebunden, gewisse Dinge jetzt schon umzusetzen, auch ohne gesetzliche Regelungen.

Über uns

Seit Juni 1986 ist personalpartner Berlin in einer der bewegungsreichsten Branchen überhaupt Zuhause. Mit Hingabe für unsere Mitarbeiter und Bewerber sowie Begeisterung für unsere Kunden haben wir uns zu einem führenden Partner für kaufmännische, medizinische und Industrie-Berufe im Herzen der Hauptstadt entwickelt.

Adresse

personalpartner Berlin GmbH
Grolmanstrasse 27-28

10623 Berlin

+ 49 30 88 62 676-0
+ 49 30 88 62 676-22
kontakt@pp-berlin.de
Mo-Fr: 07.00 - 17.00

Latest News

„Krank? Bleib bitte zu Hause“!
Neuer Blog-Eintrag vom 24.10.2018


"Flexible Arbeit 4.0 - der Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung!"
Neuer Blog-Eintrag vom 11.09.2018